Lesezeit ca. 6 Minuten · psychoedukativer Ratgeber
Du siehst ein Foto von dir – und siehst nur, was dir nicht gefällt. Im Spiegel fällt der Blick sofort auf die Stellen, die du ablehnst. Bestimmte Kleidung trägst du nicht, bestimmte Situationen meidest du – wegen deines Körpers.
Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper ist in westlichen Gesellschaften weit verbreitet: Studien zeigen, dass 50–80% der Frauen und 30–50% der Männer mit ihrem Körper unzufrieden sind.
Ein gesundes Körperbild bedeutet nicht, den eigenen Körper perfekt zu finden. Es bedeutet: den Körper als Ort wahrnehmen, nicht als Objekt. Ihm mit Respekt begegnen, unabhängig von seinem Aussehen. Sich im eigenen Körper heimisch fühlen.
Medienkonsum bewusst gestalten: Accounts entfolgen, die Körperunzufriedenheit auslösen. Body-Positive oder Body-Neutral Accounts gezielt suchen.
Körper-Funktionalität statt -Ästhetik: Was kann dein Körper? Was trägt er, ermöglicht er, schafft er? Oft ist das der Zugang zur Dankbarkeit, nicht der Spiegel.
Kognitive Umstrukturierung: "Meine Schenkel sind zu dick" ist eine Bewertung, keine Tatsache. Woher kommt sie? Wem dient sie?
Bei Body Dysmorphic Disorder (BDD): Bei extremer, lebenseinschränkender Körperwahrnehmungsverzerrung ist KVT und manchmal Medikation (SSRIs) indiziert. Psychiater oder Psychotherapeut aufsuchen.
Körperbild ändert sich mit dem Gespräch über es. Mindflip hilft dir, die Gedankenmuster zu verstehen, die den Blick auf dich prägen. Die ersten Gespräche sind kostenlos.
Kostenlos startenVerzerrtes Körperbild kann Teil einer behandlungsbedürftigen Störung sein. Dieser Ratgeber ersetzt keine Diagnose.
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