Lesezeit ca. 6 Minuten · psychoedukativer Ratgeber
Es ist kein Schmerz. Es ist das Fehlen von etwas. Ein Vakuum. Manchmal ist es nur ein Hintergrundgeräusch, manchmal füllt es alles aus. Du funktionierst, redest mit Menschen, isst – und irgendwo dahinter: Leere.
Innere Leere ist kein klar abgegrenztes Symptom, sondern ein Erlebenszustand, der bei verschiedenen psychischen Erkrankungen vorkommt – am häufigsten bei:
Typische Strategien: Überarbeitung, Substanzkonsum, Überessen, exzessives Scrollen, riskantes Verhalten. Diese Strategien "füllen" kurz – und vertiefen langfristig die Leere, weil sie echte Verbindung ersetzen.
Die Leere nicht bekämpfen: Das erste Paradox — wer Leere bekämpft, gibt ihr mehr Raum. Achtsamkeit als Stehen mit dem Unangenehmen, nicht Weglaufen davor.
Verbindung suchen: Echte Verbindung — zu Menschen, zu etwas Bedeutungsvollem, zum eigenen Körper. Nicht Ablenkung.
Bedeutung aufbauen: Nach Viktor Frankl entsteht Sinn durch Werte und Handlungen, nicht durch Gefühle. Man wartet nicht auf Sinn — man handelt, und Sinn entsteht.
Therapie: Bei chronischer Leere, besonders in Kombination mit Trauma oder BPS, ist spezialisierte Psychotherapie entscheidend.
Manchmal reicht es, die Leere zu benennen — nicht zu füllen, sondern anzuschauen. Mindflip bietet einen Raum dafür. Kostenlos starten.
Kostenlos startenAnhaltende innere Leere ist ein ernstes psychisches Symptom. Dieser Ratgeber ersetzt keine Psychotherapie.
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